Eigentlich gibt es so gut wie keinen Garten, in dem nicht wenigstens ein Baum steht. Bäume versprühen einen ganz eigenen Charme und machen Ihren Garten erst richtig heimelig. Doch was tun, wenn der Baum zum Beispiel wegen einer Krankheit gefällt werden muss und an einer schwer zugänglichen Stelle steht? Da kommt die Baumfällung mittels Seilklettertechnik ins Spiel!

Der Baum wird sozusagen von oben nach unten gefällt, und die abgetrennten Baumstücke werden mit einem Seil nach unten gebracht , im Übrigen ‚Rigging‘ genannt. Der Baumkletterer ist selbstverständlich gegen Absturz am Baum und mit einer speziellen PSA (Persönliche Schutzausrüstung) gesichert.
Ein Baum kann auf verschiedene Arten beklettert werden. Hier kommt es ganz drauf an, welche Arbeiten durchgeführt werden sollen und wie der Baum beschaffen ist.

Jetzt denken Sie vielleicht: Ist ja easy, das kann ich selbst machen, schließlich bin als Kind auch immer auf Bäume geklettert.

Lassen Sie sich gesagt sein, »easy« ist es ganz und gar nicht. Denn ein Baumkletterer muss sich auf Ästen bewegen, die eigentlich kein Körpergewicht tragen können. Beim Baumklettern kommt es -im Gegensatz zum Bergsport oder Hallenklettern – vor allem auf die Technik an. Deswegen gibt es spezielle Aus-, beziehungsweise Weiterbildungskurse im Baumklettern. Denn nur auf den Baum heraufzukommen, reicht nicht aus. Ein Baumkletterer muss dazu fähig sein, mit einer Kettensäge den Baum zu erklimmen und im Geäst sicher arbeiten können!

Weitere Vorteile:

Die Baumfällung mittels Seilklettertechnik oder seilunterstützter Baumklettertechnik bietet zudem eine Alternative zum Einsatz einer Hubarbeitsbühne oder das Heranschaffen von schwerem Gerät. Diese Varianten sind neben der wegen des enormen Aufwands bedingten Mietgebühren sehr teuer.

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